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Schutz vor Algen und Pilzbefall

Schutz vor Algen und Pilzbefall

Die Natur hat das Bestreben alle Flächen zu besiedeln und unterscheidet nicht zwischen einer Haus- oder Felswand. Mikroorganismen (bei entsprechenden äußeren Bedingungen) besiedeln nahezu jede Oberfläche. Vor allem im Fertighausbereich ist aufgrund der hohen Dämmwerte und der damit verbundenen Betauung das Grundrisiko erhöht.

Der Wachstum von Algen und Pilzen hängt von drei Faktoren ab: Wasser, Nährstoffe und Licht. Um die Wahrscheinlichkeit eines Algen- und Pilzbefalls zu minimieren, werden Fassadenputze und -farben (z .B. StoSilco oder Stolit) verkapselte Biozide beigemischt. Diese unterbinden das Wachstum von Algen und Pilzen.

"Verkapselt" bedeutet, dass der Wirkstoff von einem Polymer umhüllt ist, das exakt auf den Wirkstoff und den Beschichtungsstoff abgestimmt ist.

Vermutet wurde bisher, dass die Schutzstoffe relativ schnell ausgewaschen sind und damit ihre Wirkung verlieren. Tatsächlich müssen die an der Fassade eingesetzten Stoffe zumindest in geringem Maße wasserlöslich sein, da sie sonst nicht wirksam sind. Das hierbei aber der Schutz vor Algen und Pilzen verloren geht, wurde vom Fraunhofer-Institut für Bauphsyik klar wiederlegt.

Werden Fassaden ohne algizide oder fungizide Wirkstoffe beschichtet - was selbstverständlich möglich ist - steigt das Risiko eines mikrobiellen Bewuchses. Verkapselte Biozide reduzieren dieses Risiko erheblich, verringern den Austrag der Wirkstoffe in die Umwelt gegenüber freien Bioziden und tragen so zu längeren Renovierungsintervallen an Fassaden und letztlich deren Werterhalt bei.

Informationen

Mehr Informationen zu StoSilco und Stolit finden sie hier: